Tunnelsicherheitsbeleuchtung
für Schnellfahrtunnel der DB AGAllgemeine Anforderungen
Die Anlage erfüllt folgende Normen und DB-Vorschriften:
- Lastenheft DB AG Version 3.2 / 2003 und 3.3 / 2006
- DIN/VDE 0108
- Technische Unterlage 954.9107 vom 1.08.03 - Elektrische Energieanlagen; Eisenbahntunnel,
- EN 510 Teil2,
- die Niederspannungsrichtlinie VDE 0100 Teil 410/11.83,
- die einschlägigen EMV-Richtlinien,
- Druckprüfung zur Eignung der NVG`s für die Schnellfahrtunnel der DB bis 350 km/h im Windkanal,
- Nachweis der Halogenfreiheit des Gehäuses.
NVG Notlichtversörgungsgerät zur Versorgung von 2 Tunnelleuchten
Das NVG ist im Sinne der DIN VDE 0108 ein Einzelbatterienotlichtversorgungsgerät mit automatischer Prüfeinrichtung. Es versorgt zwei Tunnelnotleuchten mit je 11 Watt Nennleistung. Das Gerät ist in Schutzklasse II mit einem Gehäuse für Elektronik und einem für die Batterie aus glasfaserverstärktem Polyester halogenfrei und UV-beständig ausgeführt. Es schützt durch seine mechanische Festigkeit vor Vandalismus. Die Kabeldurchführung erfolgt mit metrischen Verschraubungen.
Abb.: NVG mit getrennetn Gehäusen nach PH 3.2 / 2003
Tunnelüberwachungszentrale (TÜZ)
Das Gerät besteht aus den Elektronikkomponenten für die Kommunikation im LON-Netzwerk inkl. Funkuhr, einem leistungsfähigen lüfterlosen Micro-PC Pentium M 1,6 GHz, mit div. Schnittstellen, einer Bedienoberfläche, einer überwachten USV mit 24h Überbrückungszeit für alle notwendigen Komponenten einschließlich MAS90. Die Überwachungszentrale ist in einem Standschrank in 19“-Technik untergebracht. Dieser verfügt über ein separates Batteriefach nach DIN 0510, eine Schreibablage, eine Druckerschnittstelle und Einbaumöglichkeiten für zusätzliche Komponenten. Die Anzeige und Bedienung erfolgt über einen 15“-Touch-Screen Farbmonitor. Damit sind ausführliche Informationen über die Tunnelsicherheitsbeleuchtung als Betriebs- und Störmeldungen und animiert in grafischen Anzeigen abrufbar. Dabei erfolgt eine übersichtliche Anzeige von Ladespannung, Lade- / Entladestrom und Temperatur, Schaltzuständen und Störungen für jedes NVG in einer Ansicht (siehe Anlage). Es sind Filterfunktionen für die Anzeige der Störungen und Meldungen eingerichtet. Die Abspeicherung des Betriebsjournals und aller Störmeldungen erfolgt zusätzlich in einem nichtflüchtigen Flash-Speichermedium 512MB. Für die Datenübertragung zur TÜ / BÜ existieren - neben MAS90- weitere redundante Übertragungswege. Batteriedauertest und Funktionstest für die NVG’s sind in bis zu 8 Sektionen frei programmierbar.
besondere Ausstattung
Schnittstelle MAS 90
Schnittstelle weiterer Fernwirksysteme
Schnittstelle für Service
für Service-Leistellen
Drucker
Kommunikationswege ISDN, TCP/IP, analoges Modem, GSM, GSM-R
Grafische Oberflächer der TÜZ
Startbildschirm

Störliste

Darstellung NVG
